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Viktorianische Bankettmenüs

Der Zweck eines viktorianischen Banketts war es, seinen Status zur Schau zu stellen, und das ging am besten mit einem aufwendigen, teuren Abendessen. Die Gerichte wurden vor der Gastgeberin angerichtet und tranchiert und dann an jeden Gast am Tisch weitergereicht. Die viktorianischen Bankettmenüs waren in französischer Sprache verfasst und boten eine Vielzahl von Optionen für das drei- oder viergängige Menü.

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Erster Gang

Der erste Gang eines viktorianischen Banketts war fast immer eine Suppe. So war zum Beispiel eine Vermicelli-Suppe, die mit Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch zubereitet wurde, eine beliebte Wahl. Eine andere Suppe war die Julienne-Suppe, die sich durch ihr fein geschnittenes Gemüse auszeichnete. Die Suppe wurde in der Regel mit Brot gereicht. Die viktorianische Ära war eine Zeit, in der regelmäßig exotische Gewürze aus anderen Ländern importiert wurden. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass in dieser Zeit die ersten Kochschulen gegründet wurden, waren die Suppen des ersten Gangs geschmacksintensiv, obwohl sie noch leicht waren. Ein viktorianisches Bankett bestand aus vier bis neun Gängen, d. h. je größer die Anzahl der Gänge, desto leichter und kleiner die Portionen. Die Menschen in der viktorianischen Zeit aßen keine Salate; sie waren nicht Teil dessen, was wir als Vorspeise bezeichnen.

  • Der erste Gang eines viktorianischen Banketts war fast immer eine Suppe.
  • Die Menschen in der viktorianischen Zeit aßen keine Salate; sie gehörten nicht zu dem, was wir als Vorspeise bezeichnen.
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Zweiter Gang

Der zweite Gang war im Allgemeinen schwerer als die Suppe des ersten Ganges, aber immer noch leichter als die eigentliche Vorspeise. In der Regel wurden den Gästen Meeresfrüchte serviert: gebratener oder gebackener Lachs, Forelle, Hummer oder Makrele. Austern, sofern verfügbar, waren ebenfalls Teil des zweiten Gangs. Diese Speisen demonstrierten den hohen Status des Gastes, denn sie waren teuer. In Fällen, in denen das Bankett aus neun kleinen Gängen bestand, gab es zwei leichte Gänge mit Meeresfrüchten.

  • Der zweite Gang war im Allgemeinen schwerer als die Suppe des ersten Gangs, aber immer noch leichter als das eigentliche Hauptgericht.
  • Austern, wenn verfügbar, gehörten ebenfalls zum zweiten Gang.
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Eintritt

Viktorianische Bankett-Eintrittsgerichte bestanden meist aus Wild, Geflügel und Gemüse. Die armen Leute der viktorianischen Ära aßen in der Regel trockenes Brot, Zwiebeln und Milch. Da es bei einem viktorianischen Bankett vor allem darum ging, Klasse und Status zu demonstrieren, war Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Mahlzeit. In Anbetracht der hohen Kosten für Fleisch war es stets die Hauptspeise eines viktorianischen Mahls. Typische Gerichte waren geschmortes Rindfleisch, ein Frühlingshuhn, Lamm, Zunge oder Hammel. Die Vorspeise war der Höhepunkt der Mahlzeit, da sie am speziellsten zubereitet und am schwierigsten auszuführen war. Das Fleisch wurde fast immer gebraten. Als Gemüse gab es in der Regel Brokkoli, Blumenkohl, Kartoffeln und Karotten. Zum Braten wurde gebackenes Brot gereicht, und zum Braten wurden eine dicke Bratensoße und Yorkshire Pudding zubereitet und serviert.

  • Bei viktorianischen Banketten wurden am häufigsten Wildbret, Geflügel und Gemüse serviert.
  • Arme Leute der viktorianischen Ära aßen typischerweise trockenes Brot, Zwiebeln und Milch.
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Schlussgang

Der letzte Gang eines viktorianischen Banketts war immer das Dessert. Normalerweise bestand das Dessert aus importierten Früchten wie Erdbeeren und Kirschen. Die Möglichkeit, Früchte zu importieren, war ein Zeichen von hohem Status und zeugte daher von Extravaganz bei viktorianischen Banketten. Gelegentlich gehörten auch ausgefallene Torten wie die neapolitanische Torte zum letzten Gang des Menüs. Neapolitaner bestehen aus zwei oder mehr Schichten gelben, schokoladigen und erdbeerigen Kuchens, die mit einer Glasur oder einer einfachen Buttercreme überzogen werden. Andere Desserts waren Crêpes, Souffle, Eclairs und Meringue. Zum Dessert wurde häufig süßer Wein serviert, aber auch Kaffee, Tee, heißer Punsch und Wasser. Als Zeichen der Vornehmheit wurde den Gästen nach dem Essen eine Schale mit kühlem Wasser und einer Zitronenspalte gereicht, mit der sie sich die Hände wuschen.

  • Der letzte Gang eines viktorianischen Banketts war immer das Dessert.
  • Zum Dessert wurde häufig süßer Wein, aber auch Kaffee, Tee, heißer Punsch und Wasser serviert.

By Kailey

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